Die berühmte Alzheimer Studie des US Neurologen Dale Bredesen von der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) zeigt, Alzheimer ist heilbar. Dabei verordnete Bredesen seinen 10 Alzheimer Patienten eine individuelle Veränderung der Ernährung und des Lebensstils in 36 Punkten. 9 der 10 Patienten in verschiedenen Stadien wurden dadurch wieder ganz gesund. Ein Patient im weit fortgeschrittenen Stadium erlebte eine deutliche Besserung.

Laut Bredesen ist Alzheimer ein komplexes Geschehen, die aktuellen Medikamente verfolgen allerdings nur ein einziges Ziel. Als ob man ein Dach mit 36 Löchern haben und das Medikament würde nur ein einziges davon schliessen. Zwar habe man dann einen Erfolg zu verzeichnen, aber es bleiben noch 35 andere Lecks, und der zugrunde liegende Prozess wäre nicht beeinflusst.

Was sind nun die Lebensstil – Änderungen, die Alzheimer heilen?

  • Einfache Kohlenhydrate (Monosaccaride) und Gluten weglassen (Glukose und Gluten ist Nervengift)
  • Mehr Gemüse, Früchte und Fisch aus Freifang essen (Gewicht reduzieren)
  • Zweimal am Tag Yoga und Meditation (Stressreduktion)
  • 7- 8 Stunden Schlaf
  • Täglich Melatonin, Vit B12 (Methycobalamin), Vitamin D, Omega 3 und Q10 einnehmen
  • Bessere Mundhygiene (elektrische Zahnbürste)
  • Eine zuvor unterbrochene Hormonersatztherapie wieder aufnehmen (natürliche Hormon Balance mit bio-identischen Hormonen)
  • Mindestens zwölf Stunden zwischen Abendessen und Frühstück fasten und auch mindestens 3 Stunden zwischen Abendessen und Bettruhe nichts essen.
  • An vier bis sechs Tagen pro Woche mindestens 30 Min Sport treiben.

Deutlich wird dabei, dass Demenz eine bunte Mischung aus Überfluss- und Mangelzuständen ist, welches wir in unserem modernen Leben häufig anfinden.

In der Naturheilpraxis kann beides ganzheitlich angegangen werden. Mängel sind relativ leicht durch Ersatz auszugleichen. Überfluss kann man reduzieren. An dem einen Patienten ist allerdings zu sehen, dass man mit den Lebensstil- Änderungen nicht lange warten sollte, bevor die Krankheit zu weit fortgeschritten ist und dass noch junge und gesunde Menschen dadurch doppelt motiviert sein können etwas zu tun.

Wenn Sie Alzheimer vorbeugen möchten vereinbaren Sie jetzt einen Termin. Ich freue mich auf Sie. Ihre Yvette Frick

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